von schranke » 14.01.2008, 10:00
(Korinthenkackmodus)
Einzig ist nicht mehr zu steigern...
(Korinthenkackmodus aus)
Borowski hat zudem ein kleines Problem mit Trainer Schaaf, daher ist ein Wechsel nicht sooo überraschend und von Werder kann es national nur zu München gehen. Ist nun mal so.
Was aber auffällt: Borowski soll auch ein gutes Angebot von Atletico Madrid gehabt haben. Und hier beginnt ein ziemliches Dilemma finde ich: deutsche (National-)spieler wechseln nur noch dann ins Ausland, wenn es zu einem angeblichen "Top-Club" (Ballack, Lehmann) geht oder aber wenn es die letzte Chance ist (Odonkor, Hinkel).
Ich würde mich freuen, wenn gerade Spieler der Güteklasse Borowski auch mal zu Vereinen wie Atletico wechseln würden. Auslandserfahrung ist immer gut und man kann sich auch dort für "Top-Clubs" empfehlen. Ein Hans-Peter Briegel hat das auch gemacht und war völlig überraschend dann mit Hellas Verona Meister (übrigens in der einzigen Saison in Italien, in der die Schiedsrichteransetzungen ausgelost wurde, aber das ist eine andere Geschichte...).
Will sagen: die deutschen Spieler sollten ruhig öfter ins Ausland - und nicht immer auf Nummer sicher gehen. (auch wenn im Falle Borowski die Personalie Klinsmann mit Sicherheit mit reingespielt hat)
Es sind schon viele Weltmeister Alkoholiker geworden. Ich bin aber der erste Alkoholiker, der Weltmeister geworden ist. (Eckhard Dagge)