Zumindest die Statistik widerlegt Joachim Löws Befürchtungen: Der Ausländeranteil in den beiden Fußball- Bundesligen ist in dieser Saison so niedrig wie seit acht Jahren nicht mehr.
39 Prozent der 853 Lizenzspieler haben keinen deutschen Pass, sagte Holger Hieronymus, der Geschäftsführer für den Spielbetrieb in der Deutschen Fußball-Liga (DFL), der dpa. Geringer war der Anteil zuletzt mit 37 Prozent in der Saison 1998/1999.
Ganz so dramatisch ist es aber nicht. Am 5. Bundesliga-Spieltag setzten die Trainer 115 deutsche Spieler ein, was 46 Prozent aller eingesetzten Profis entspricht. Auch auf alle bisher absolvierten fünf Runden gerechnet liegt der Anteil bei 46 Prozent. In der Saison 2005/2006 kamen 49 Prozent der 445 eingesetzten Spieler aus Deutschland. Im Jahr davor waren es nur 47 Prozent gewesen.
Es gibt auch Vereine, die verstärkt auf deutsche Spieler setzen. Mit ihrem Ausländer-Anteil liegen Arminia Bielefeld (37 Prozent), Eintracht Frankfurt (35 Prozent) und Aufsteiger Alemannia Aachen (30 Prozent) unter dem Bundesliga-Schnitt.
Wie schon in der vergangenen Saison erzielten die «Legionäre» auch an den ersten fünf Spieltagen dieser Saison 60 Prozent aller Tore.
SZon
Mag ja sein das es mehr Deutsche auf dem Platz gibt, aber mein Eindruck ist ein ganz anderer. Wenn die Vereine wenig Geld haben (so wie die genannten) wird stärker auf die eigene Jugend gesetzt (weil günstiger). Sobald aber etwas Geld in der Tasche ist, werden die Spieler aus dem Ausland geholt. Beispiel: Bayern, Bremen, Hamburg, Stuttgart.

