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>>>Löchrig, instabil, letztlich unbrauchbar. Was zur Folge hatte, dass Werder zumindest "die erste Halbzeit völlig verschlief" (Torhüter Tim Wiese), am Ende vor allem an den individuellen Fehlern scheiterte. So gemeinsam wie die Bremer jedoch zu keinem Zeitpunkt ihren eigenen Ansprüchen und dem damit verbundenen Ziel Champions-League-Qualifikation gerecht wurden, so widersprüchlich gerieten die Aussagen zur Gesamtsituation: "Wir brauchen uns keine Krise einzureden", beschwichtigt der Trainer, "es ist eine Krise, ob sie groß oder klein ist, zeigt sich nach dem Hannover-Spiel", warnt hingegen Stürmer Ivan Klasnic. Das nüchterne Resultat verkündet Sportdirektor Klaus Allofs: "Wir sind nur noch Außenseiter im Kampf um die Champions League. Platz zwei ist in weite Ferne gerückt." br>
Festzuhalten ist, dass Werder ohne seine Stamm-Achse nur die Hälfte wert zu sein scheint: Ohne Keeper Andreas Reinke, ohne Defensivstabilisator Frank Baumann, ohne den Offensivstrategen Johan Micoud und nach 24 Minuten auch ohne Torsten Frings - der Nationalspieler zog sich im Zweikampf mit Nürnbergs Verteidiger Glauber eine Wadenbeinprellung und eine Sehnenverletzung zu, muss für das Länderspiel gegen die USA am Mittwoch absagen und möglicherweise auch gegen Hannover passen. Werder geht am Stock! "Wir müssen uns in der kommenden Spielzeit qualitativ verbessern, es ist zu eklatant, wenn Eckpfeiler wegbrechen", sagt Allofs und kritisiert diejenigen, die nicht in der Lage sind, die Ausfälle zu kompensieren: "Es ist Enttäuschung über die Entwicklung einiger Spieler da. Viele sind überfordert, wenn sie in der Verantwortung stehen." Spielt also immer noch das unglückliche Aus in der Champions League gegen Juventus Turin eine Rolle, zumindest in den Hinterköpfen? "Klar spielt das mit rein", sagt Allofs, "aber das als alleinigen Grund zu nehmen, da würde ich es mir zu einfach machen. Da mache ich nicht mit." Werder muss sich eingestehen, längst nicht die Form der Hinrunde zu haben. Neben den vielen Fehlern, die zu je drei Gegentreffern in den vergangenen beiden Partien geführt haben, lassen die Bremer Frische, Begeisterung und Einsatz vermissen. "Es ist nicht zu erklären", betont Ivan Klasnic, der seit über fünf Stunden nicht mehr in der Bundesliga getroffen hat. Tim Borowski findet die derzeitige Situation "einfach nur bitter". Der Sportdirektor geht also auf Einkaufstour. Das Interesse an Nationalverteidiger Per Mertesacker von Hannover 96 ist bekannt, "wenn wir mit dem Verein jedoch keine vernünftige Übereinkunft erzielen können, müssen wir vielleicht noch ein Jahr warten". Selbst die Verpflichtung eines neuen Keepers ist angedacht, wie Allofs im "Doppelpass" des DSF bestätigte - wo er allerdings offen ließ, ob es sich um eine Kaderergänzung oder einen neuen Konkurrenten um die Nummer eins handelt. Rechnen kann Werder weiterhin mit Tim Borowski (Vertrag bis 2008). Der Mittelfeldmann, über den sie auch beim FC Bayern nachdenken, erklärte laut Allofs, sich nicht verändern zu wollen.<<<
Sshwächen in der ABwehr haben die Bremer auch wenn alle Mann an Bord sind, dies hat sogar der FC aufgezeigt. Die leben von ihrem variantenreichen Angriffsspiel. In Köln hat es "Spass" gemacht denen zuzuschauer (zumindest wenn man mal die eigenen Belange zurückgestellt hat)


